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Unsere Mitarbeiter im Porträt

Bei ORTEMA ist das keine Seltenheit: Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vor über 20 Jahren ihre Ausbildung bei der uns begonnen hatten, sind heute in leitenden Positionen. Das hat sicherlich seine Gründe: die spannende Arbeit mit Menschen, die Mitarbeit in kompetenten Teams, die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung .....
Aber lesen Sie doch selbst:

Christophe Bazin: Jedes Mal die grauen Zellen anstrengen

christophe bazin Was mir an meinem Beruf bei der ORTEMA besonders gefällt:
Als Orthopädie-Techniker gefällt mir vor allem die Kombination aus Kundenkontakt und Handwerk sehr gut. Ich wollte schon immer mit Menschen zusammenarbeiten und das hat mir bei meiner Tätigkeit als KFZ-Mechaniker gefehlt.

Da alle Menschen verschieden sind, muss ich jedes Mal meine grauen Zellen anstrengen und nach dem richtigen Weg suchen, um den Patienten mit einer optimal passenden Orthese versorgen zu können. Was ich organisatorisch und handwerklich als KFZ-Mechaniker gelernt habe, lässt sich sehr gut auf die Orthopädie-Technik übertragen und hilft mir jeden Tag bei meiner Arbeit.

Es gibt mittlerweile so viele konfektionierte Orthesen auf dem Markt, die auch kurzfristig geliefert werden können, dass dies oft zu falschen Vorstellungen und voreiligen Vergleichen führt. ORTEMA Orthesen werden hingegen individuell ausgemessen und gefertigt, so dass sie optimal auf die jeweilige Person zugeschnitten sind und den besten Schutz ermöglichen.

Was die ORTEMA so attraktiv macht:
ORTEMA lässt mir viele Freiheiten und hat hohes Vertrauen in mich und meine Arbeit. Dadurch kann ich viel Neues ausprobieren und mich stets weiterentwickeln, was sich schließlich in der hohen Qualität unserer Orthesen widerspiegelt. Außerdem gefällt mir die Abwechslung zwischen der Versorgung von Sportlern und Klinikpatienten, Jugendlichen und Älteren sehr gut. Die Mischung macht´s!

Meine Ziele für die kommenden Jahre:
Mein wichtigstes Ziel ist, dass wir uns auch als Team in der Werkstatt noch weiter verbessern. Durch eine reibungslose Zusammenarbeit, bei der sich jeder blind auf seine Kollegen verlassen kann, bauen sich technisch anspruchsvolle und schöne Orthesen fast von alleine.

„Die wenigsten können sich vorstellen, wie viel Arbeit, Wissen und Erfahrung in unseren individuellen Orthesen steckt“, betont Christophe Bazin, Orthopädie-Techniker und bereits seit 1993 bei der ORTEMA.

 

Heike Obermeyer schätzt die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen

heike obermeyer Heike Obermeyer ist 41 Jahre alt, hat zwei Kinder (11 und 9 Jahre) und ist seit September 2008 als Ergotherapeutin bei der ORTEMA beschäftigt.

Sie behandelt dort seit vielen Jahren in erster Linie handchirurgische Rezeptpatienten, chronische Schmerzpatienten der Orthopädischen Klinik Markgröningen und ist intensiv im Schienenbau, der Anfertigung von individuellen Handorthesen, tätig. Durch die unmittelbare Nähe zur Orthopädischen Klinik besteht eine sehr enge Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Max Haerle, Chefarzt für Hand- und plastische Chirurgie, und seinem Team. Durch regelmäßige Visitenteilnahmen und gemeinsame Fortbildungen mit den Ärzten hat sich hier ein fachlich sehr kompetentes und sehr erfahrenes Team entwickelt.

Heike Obermeyer hat ursprünglich mit 20 Stunden bei der ORTEMA angefangen, da ihre Kinder zu diesem Zeitpunkt noch mehr Betreuung benötigten. Inzwischen ist dieser Umfang sukzessive auf mittlerweile 30 Stunden angewachsen. Die Tätigkeit lässt sich hinsichtlich der Arbeitszeiten und der Zuverlässigkeit der Therapieplanung sehr gut mit ihren Aufgaben als Mutter vereinbaren.

Fortbildung hat hohen Stellenwert

2011 hat Heike Obermeyer eine Weiterbildung zur Handtherapeutin DAHTH begonnen. Diese Weiterbildung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie ist sehr umfangreich und geht über die rein funktionsorientierte Therapie hinaus. Sie vereint neben klassisch therapeutischen Themen wie manueller Therapie, physikalischer Therapie und Schienenbau, Seminare zu Assessmentverfahren, Schmerztherapie, psychologischen Aspekten und evidenzbasierter Therapie. Sie erfordert zudem mehrjährige Erfahrung in der Behandlung von Handpatienten und schließt nach rund fünf Jahren mit einer Prüfung ab. Da diese Weiterbildung für die ORTEMA einen sehr hohen Stellenwert besitzt, erhält Heike Obermeyer eine umfangreiche Fortbildungsunterstützung.

Des Weiteren ist Heike Obermeyer seit inzwischen zwei Jahren als Referentin in den Hand-Fortbildungsveranstaltungen für Physio- und Ergotherapeuten eingebunden, die gemeinsam mit dem Team von Prof. Haerle veranstaltet werden.

An meiner Tätigkeit in der ORTEMA schätze ich besonders:

  • die enge Zusammenarbeit mit den anderen in der ORTEMA beschäftigten Berufsgruppen
  • mein eigenes therapeutisches Arbeiten wird durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit noch effektiver und das Ergebnis am Patienten nochmals verbessert
  • die Vielfalt meiner Tätigkeit, in der kein Arbeitstag dem anderen gleicht und damit keine Eintönigkeit aufkommen kann
  • dass es täglich neue Herausforderungen gibt, da das Arbeiten mit Menschen Flexibilität und auch eigenes Wachsen erfordert und ermöglicht
  • die Möglichkeit, neben den ambulanten Therapien auch das Arbeiten auf den Stationen der OKM zu erleben

 

Lene Schneider-Haiss: Extrem interessant

lene schneider haiss Lene Schneider-Haiss hat 2014 die Ausbildung zur Orthopädie-Mechanikerin und Bandagistin bei ORTEMA abgeschlossen. „Nach dem Abitur machte ich ein zweitägiges Praktikum in einem Sanitätshaus. Während der beiden Praktikumstage merkte ich schnell wie abwechslungsreich dieser Beruf ist. Das macht ihn für mich extrem interessant!“.

In der Orthopädie-Technik werden viele verschiedene Materialien auf unterschiedlichste Art und Weise verarbeitet. Die damit verbundene handwerkliche Herausforderung gefällt Lene Schneider-Haiss besonders. Damit ist sie nicht allein. Frauen im Handwerk sind längst keine Seltenheit mehr. Auch ihre Berufsschulklasse war bunt gemischt. Die theoretische und praktische Ausbildung findet im Betrieb und der Berufschule statt. Im mehrwöchigen Blockunterricht werden die medizinischen und fachlichen Kenntnisse vermittelt. Anatomie, Pathologie, Biomechanik sowie Verarbeitungstechniken und Materialkunde stehen auf dem Ausbildungsplan. „Das gute dabei war, dass man seine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse, die man im Betrieb gesammelt hat, mit denen der Klassenkameraden abgleichen konnte. Den Austausch fand ich persönlich interessant und er hat mich auf alle Fälle während der eigenen Ausbildung weitergebracht“, so die ehemalige Auszubildende. Ein weiterer Vorteil des dualen Systems ist, dass man das in der Berufsschule Gelernte im Ausbildungsbetrieb direkt in die Praxis umsetzen kann.

Abwechslungsreiche Arbeit

Lene Schneider-Haiss arbeitet seit der abgeschlossenen Ausbildung in der Bandagen-Technik. Neben Konfektions- und Maßbandagen steht hier die enge Arbeit mit allen Abteilungen im Fokus. „Diese abteilungsübergreifende Arbeit macht den Alltag sehr abwechslungsreich“, so die Orthopädie-Technikerin. „Außerdem gefällt mir der enge Kontakt zu den Patienten und Kunden. Unsere Abteilung versorgt viele Patienten, die stationär in der Orthopädischen Klinik Markgröningen versorgt werden und die frisch operiert teilweise umfassend beraten und aufgeklärt werden müssen.“

Die enge Zusammenarbeit der Gesellin mit dem Team der Physio- und Ergotherapeuten garantiert dabei eine optimale Versorgung der Patienten und sorgt für einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch, von dem sowohl die Mitarbeiter als auch die Behandelten enorm profitieren.

„Die Kombination zwischen handwerklicher Arbeit sowie der Beratung und Aufklärung des Patienten macht diesen Beruf besonders interessant für mich.“ Lene Schneider-Haiss hat 2014 ihre Ausbildung zur Orthopädie-Mechanikerin und Bandagistin bei der ORTEMA abgeschlossen.

 

Mario Gallo: Das Hobby zum Beruf gemacht

mario gallo Mario Gallo ist 35 Jahre alt und seit 2007 als Sporttherapeut bei der ORTEMA in den Bereichen Medical Fitness und Medizinische Trainingstherapie beschäftigt.

Mario Gallo träumte bereits als Kind davon, sein großes Hobby - den Sport - zum Beruf zu machen. Als ambitionierter Fußballer hatte er seit jeher Kontakt zu Sportlern und Trainern und konnte aufgrund eigener Verletzungen auch die Seite der Therapeuten und Ärzte erleben. Daraus erwachte der Wunsch, selbst anderen Menschen helfen und die Begeisterung für den Sport weitergeben zu wollen.

Im August 2007 begann er bei ORTEMA als Sportlehrer im neu eröffneten Medical Fitness Bereich. Zwei Jahre später absolvierte er die Zusatzausbildung in Medizinischer Trainingstherapie und betreute fortan sowohl die Kunden im Medical Fitness als auch die Patienten in der Medizinischen Trainingstherapie.

Durch zahlreiche interne und externe Schulungen sowie die enge Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten der ORTEMA und den Fachärzten der Orthopädischen Klinik Markgröningen konnte Mario Gallo sein Wissen stetig erweitern und vertiefen.

Als fachlicher Leiter des Medical Fitness Teams gibt er sein Wissen gerne im Rahmen von internen Fortbildungen an seine Kollegen weiter und kümmert sich unter anderem um die fachspezifische Ausbildung der betriebseigenen Studenten. Wichtig ist ihm dabei, sich ständig am neuesten Stand der Wissenschaft zu orientieren und die Qualität sowohl im Medical Fitness als auch der MTT durch das Aufnehmen innovativer Trainingsmöglichkeiten in das bestehende Konzept stetig zu verbessern.

Spezialist in Sachen Leistungsdiagnostik

Ein weiterer Bereich, in dem sich Mario Gallo zu einem echten Spezialisten entwickelt hat, ist die Leistungs­diagnostik. Sportler aus den verschiedensten Sportarten wie Eishockey, Motocross, Rad- oder Skisport absolvieren in Markgröningen regelmäßig eine Leistungsdiagnostik und bekommen individuelle Trainingspläne ausgearbeitet. Sich in die verschiedenen Sportarten hineinzudenken und den Sportler durch einen ausgefeilten Trainingsplan zu neuen Höchstleistungen zu führen, zählt für ihn immer wieder zu den großen beruflichen Herausforderungen. Unterstützung bekommt Mario Gallo durch die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Sport Protection, die sich auf die verschiedenen Sportarten spezialisiert haben und die Sportler orthopädie-technisch und mit geeigneter Schutzausrüstung versorgen.

Individuelle Betreuung

Der Beruf des Sportlehrers bzw. Sporttherapeuten bringt viel Abwechslung mit sich, denn jedes Mitglied und jeder Patient kommt mit unterschiedlichen Zielen und Wünschen und muss individuell betreut werden. Egal, ob bei der Einweisung in den Gerätepark und der Erstellung neuer Trainingspläne, beim Durchführen von speziellen Bewegungsanalysen oder beim Unterrichten von Therapiegruppen, man muss sich immer wieder auf andere Menschen mit verschiedenen Anliegen und Bedürfnissen einstellen. Durch die Arbeit in zwei Teams hat es Mario Gallo täglich mit Patienten zu tun, die zum Beispiel nach Operationen ein Aufbautraining absolvieren müssen, mit Kunden, die ihre allgemeine Fitness trainieren oder das Gewicht reduzieren möchten sowie mit Leistungssportlern, die auf ein bestimmtes Ziel hintrainieren und einen speziellen Trainingsplan benötigen.

„Dem Thema Gesundheit gehört die Zukunft“, so Mario Gallo „und bei ORTEMA habe ich die Möglichkeit, mich sowohl in der Therapie als auch im Fitnessbereich und der Leistungsdiagnostik stetig weiterzuentwickeln.

„Dem Thema Gesundheit gehört die Zukunft.“ Mario Gallo, seit 2007 Sporttherapeut bei der ORTEMA

 

Solveig Braig: Fasziniert von der Rumpforthesen-Technik

solveig braig Die Orthopädie-Technikerin Solveig Braig gehört zu den „Urgesteinen“ der ORTEMA. 1991 begann sie in der Orthopädischen Klinik Markgröningen mit ihrer Ausbildung, die sie 1994 als Landessiegerin Baden-Württemberg abschloss.

Solveig Braig war bereits während der Ausbildung von der Arbeit in der Rumpforthesen-Technik fasziniert. Spannend war für sie vor allem die Kombination aus handwerklicher Arbeit und dem Kontakt zu überwiegend jungen Patienten sowie zu den behandelnden Ärzten und Physiotherapeuten. „Gemeinsam mit dem Behandlungsteam begleiten wir in unserer Abteilung Kinder und Jugendliche teilweise über viele Jahre bei der konservativen Therapie der Skoliose. Dabei entsteht oft eine sehr intensive Verbindung“, berichtet die Spezialistin.

Leidenschaft für den Beruf Wie auch in anderen Bereichen der Orthopädie-Technik sind bei der Herstellung von Rumpforthesen neben dem handwerklichen Geschick anatomische und biomechanische Kenntnisse notwendig. „Nach meiner sehr guten Ausbildung bei der ORTEMA, bei der ich alle Grundlagen meines Berufs erlernte, konnte ich durch zahlreiche Weiterbildungen, unter anderem bei der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik sowohl mein theoretisches als auch mein praktisches Fachwissen vertiefen“, erzählt die Technikerin. Aufgrund ihrer herausragenden Kenntnisse und ihrer Leidenschaft für den Beruf wurde ihr im Jahre 2010 die Leitung der Abteilung Rumpf­orthetik sowie die Verantwortung für fünf Mitarbeiter übertragen.

Individuelle Fertigung nach Gipsabdruck

Im Bereich von Solveig Braig werden unterschiedliche Rumpforthesen (Korsette) hergestellt. Patienten, die eine Wirbelsäulen-Versteifungsoperation hinter sich haben, gehören ebenso zu den Kunden wie junge Patienten mit einer Verkrümmung der Wirbelsäule. Korsette werden größtenteils individuell nach Gipsabdruck gefertigt. Die Gipsabdrücke werden teilweise direkt korrigiert, bevor das Positivmodell erstellt und je nach Diagnose und Ausprägung der Fehlstellung modelliert wird.

Vor allem im Bereich der Behandlung von 3-dimensionalen Wirbelsäulenverkrümmungen mit einem Chêneau-Korsett (nach Dr. Rigo) ist bei der Modellierung der Blick auf das Röntgenbild notwendig. Mehrmals im Jahr wird schließlich die Wirkung des Korsetts engmaschig kontrolliert, um den Erfolg der konservativen Behandlung zu gewährleisten.

Korsett kann Operation vermeiden

Große Operationen an der Wirbelsäule können dadurch häufig vermieden und die Wirbelsäule der Patienten dauerhaft und ohne Spätfolgen korrigiert werden. Für die Technikerin gehört der Bau der Korrektur-Korsette zu den besonders schönen Aufgaben. „Ich sehe, was ich mit meinen Händen und meiner Erfahrung schaffen kann. Die dadurch erzielten Erfolge bestätigen mich immer wieder in der Wahl meines Berufes und machen mich stolz!“

Solveig Braig modelliert an einem Gipsmodell zur Herstellung eines Chêneau-Korsetts (nach Dr. Rigo), das bei einer Wirbelsäulenverkrümmung zum Einsatz kommt.

 

Steffi Rebstock: Mit Herzblut und Spaß dem Patienten helfen

steffi rebstock Steffi Rebstock ist 32 Jahre alt und seit Mai 2008 als Physiotherapeutin im Team Neuroorthopädie, Querschnitt und Handchirurgie tätig.

Sie startete direkt nach ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin am Berufskolleg Waldenburg, wo sie zuvor außerdem eine Ausbildung als Sport- und Gymnastiklehrerin absolviert hatte. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Physiotherapeutin bei der ORTEMA behandelt sie sowohl ambulante Rezeptpatienten als auch stationäre Patienten der Orthopädischen Klinik Markgröningen (OKM) aus den Bereichen Neuroorthopädie, Querschnitt, Skoliose und Handchirurgie. Diese Spezialisierung in der Physiotherapie folgt der Spezialisierung der medizinischen Fachabteilungen der OKM, sichert die hohe Qualität in der Umsetzung der Behandlungskonzepte und stellt die intensive Zusammenarbeit im interdisziplinären Team mit den Ärzten und der Pflege sicher.

Da die Behandlung von Querschnitt- und Handpatienten während der physiotherapeutischen Ausbildung eher ein Randthema darstellt und in den Ausbildungspraktika wenig entsprechende Patienten behandelt werden können, erhalten alle Therapeuten, die neu in diesem Bereich starten, eine intensive und sehr ausführliche Einarbeitung.

Querschnittsbeauftragte

Steffi Rebstock hat sich sehr schnell mit großem Engagement in die fachlichen Inhalte eingefunden, wobei ihr die Arbeit mit Querschnitt-Patienten besonders am Herzen liegt. Die große Einsatzbereitschaft sowie ihre sehr gute fachliche Weiterentwicklung haben sich ausgezahlt. Inzwischen wurde sie innerhalb des Teams zur „Querschnitt-Beauftragten“, ist Ansprechpartnerin für Ärzte, Pflege und Kollegen und nimmt regelmäßig an den Chefarzt-Visiten teil. Seit ebenfalls mehreren Jahren besucht sie die Jahrestagungen der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie (DMGP) und vertritt dort – gemeinsam mit ihrer Teamleiterin Susann Richter – als Physiotherapeutin die Orthopädische Klinik Markgröningen und die ORTEMA.

Seit 2014 ist sie Teilnehmerin eines bundesweiten Arbeitskreises der DMGP zur Aktualisierung und Verbesserung der physiotherapeutischen Nachbehandlungskonzepte für Querschnittverletzte.

Im Jahr 2013 startete sie mit der Weiterbildung zur Manualtherapeutin. Da dies eine wichtige Weiterbildung für die ORTEMA darstellt, erhält sie dafür eine finanzielle Unterstützung und zusätzliche Fortbildungstage.

An meiner Tätigkeit in der ORTEMA schätze ich besonders:

  • die abwechslungsreiche Arbeit
  • mein Team
  • die Möglichkeit der Spezialisierung in einzelnen Fachbereichen
  • das interdisziplinäre Arbeiten
  • das offene Arbeitsklima
  • die Möglichkeit, Patienten nach ihrer Entlassung aus der Klinik ambulant weiter betreuen zu können
  • den „Luxus“ einer 30 Minuten-Taktung und sich damit die nötige Zeit für jeden Patienten nehmen zu können

 

Waldemar Bitter: Täglich neue Herausforderungen

waldemar bitter Was mir an meinem Beruf bei der ORTEMA besonders gefällt:

An meinem Beruf gefallen mir die vielseitigen und täglich neuen Herausforderungen wie z.B. die Arbeit mit Patienten, die ein komplexes und ernsthaftes Gesundheitsproblem haben. Außerdem bin ich stolz auf die konstante Entwicklung des physiotherapeutischen Berufsbildes, das nicht zuletzt durch die Akademisierung an Wert und Ansehen gewonnen hat.

Was die ORTEMA so attraktiv macht:

Ich bin gerne ein Teil der ORTEMA, da hier ein bemerkenswertes Arbeitsklima herrscht. Ein einzelner Mitarbeiter kann durch seine Persönlichkeit und Fachkompetenz zum Unternehmenswachstum beitragen. ORTEMA verfügt über viele Fachbereiche und ermöglicht mir dadurch, mich fachlich weiterzuentwickeln und von Kollegen anderer Abteilungen zu lernen.

Individuelle Behandlungsstrategien

Der Schwerpunkt meines Arbeitsbereichs - konservative Orthopädie und multimodale Schmerztherapie - liegt auf der Analyse der Ursachen für Schmerzen. Dabei betrachten wir die bio-psycho-sozialen Wechselwirkungen und entwickeln in unserem interdisziplinären Team individuelle Behandlungsstrategien. Die Grundlage dafür bildet die ICF (Internationale Klassifikation von Gesundheit und Behinderungen).

Meine Ziele in den kommenden Jahren:

  • Implementierung von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Schmerztherapieforschung in den therapeutischen Alltag
  • Ausbau der eigenen Fachkompetenz im Bereich der Handtherapie
  • Abschluss des Masterstudiums Gesundheits- und Pflegewissenschaften

"Jeder einzelne Mitarbeiter kann durch seine Persönlichkeit und Fachkompetenz zum Unternehmenswachstum beitragen“, so Waldemar Bitter, Bachelor of Physiotherapy (NL)

 

Willi Unger: Menschen helfen

willi unger Willi Unger ist 34 Jahre alt und Spezialist im Bereich der Prothesen-Technik. Seit acht Jahren ist der Orthopädie-Techniker-Meister Teil des ORTEMA Teams.

Willi Unger ist auf dem zweiten Ausbildungsweg zur Orthopädie-Technik gekommen. Seine Begeisterung für Prothesen gab den Ausschlag, sich für den Beruf des Orthopädie-Technikers zu entscheiden. Seine Ausbildung hat er in einem kleinen Sanitätshaus gemacht. Da er schon eine handwerkliche Ausbildung in der Tasche hatte, durfte er die Ausbildungszeit verkürzen. Im Anschluss daran hat er sich nach einem interessanten Arbeitgeber umgesehen und ist so vor acht Jahren schließlich zu ORTEMA gekommen.

Über Sport Protection zur Prothesen-Technik

Der Arbeitsschwerpunkt von Willi Unger lag in den ersten vier Jahren bei ORTEMA in der Versorgung von Moto Cross und Eishockey Athleten. In dieser Zeit war er viel auf Events und Messen unterwegs. „Dadurch habe ich auch in der Beratung und im Verkauf viel dazugelernt. Das gibt mir heute die notwendige Sicherheit in Gesprächen mit Ärzten und Patienten.“

Bei ORTEMA hat er schließlich seine zweijährige Meisterausbildung gemacht und ist inzwischen spezialisiert im Bereich Prothesen-Technik. „Das schöne und gleichzeitig anstrengende an meinem Beruf ist der permanente Wechsel zwischen geistiger und körperlicher Arbeit. Ich muss flexibel sein, da ich jeden Tag vor neuen Herausforderungen stehe.“ Dabei ist für Willi Unger die enge Zusammenarbeit mit den Ärzten, Physio- und Sportherapeuten eine große Hilfe: „Wir schätzen uns untereinander als Kollegen sehr und können deshalb sämtliche Fragen auf dem kurzen Dienstweg klären.“

Aber auch die Arbeit mit dem Patienten ist für Willi Unger sehr wichtig: „Dem Patienten nach einer Amputation wieder Hoffnung machen und ihm Möglichkeiten und Lösungen anbieten zu können, schätze ich ganz besonders.“ Wenn der spannende Prozess vom Gipsabdruck bis zur fertigen Prothese abgeschlossen ist, kommt der entscheidende Moment: „Wenn alles funktioniert hat und ich den Patienten wieder zum Laufen bringen kann. Das motiviert mich, wenn ich meinen Patienten helfen kann.“

„Besonders fasziniert mich an meinem Beruf, dass ich Menschen, die zum Beispiel durch einen Schicksalsschlag ihr Bein verloren haben, wieder zum Laufen bringen kann. Dabei kann ich bei Bedarf auch auf Hightech Prothesenpassteile zurückgreifen.“ Orthopädie-Techniker-Meister Willi Unger gehört seit acht Jahren zum ORTEMA Team.