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Unsere Mitarbeiter im Porträt

Bei ORTEMA ist das keine Seltenheit: Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vor über 20 Jahren ihre Ausbildung bei der uns begonnen hatten, sind heute in leitenden Positionen. Das hat sicherlich seine Gründe: die spannende Arbeit mit Menschen, die Mitarbeit in kompetenten Teams, die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung .....
Aber lesen Sie doch selbst:

Heike Obermeyer schätzt die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen

heike obermeyer Heike Obermeyer ist 41 Jahre alt, hat zwei Kinder (11 und 9 Jahre) und ist seit September 2008 als Ergotherapeutin bei der ORTEMA beschäftigt.

Sie behandelt dort seit vielen Jahren in erster Linie handchirurgische Rezeptpatienten, chronische Schmerzpatienten der Orthopädischen Klinik Markgröningen und ist intensiv im Schienenbau, der Anfertigung von individuellen Handorthesen, tätig. Durch die unmittelbare Nähe zur Orthopädischen Klinik besteht eine sehr enge Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Max Haerle, Chefarzt für Hand- und plastische Chirurgie, und seinem Team. Durch regelmäßige Visitenteilnahmen und gemeinsame Fortbildungen mit den Ärzten hat sich hier ein fachlich sehr kompetentes und sehr erfahrenes Team entwickelt.

Heike Obermeyer hat ursprünglich mit 20 Stunden bei der ORTEMA angefangen, da ihre Kinder zu diesem Zeitpunkt noch mehr Betreuung benötigten. Inzwischen ist dieser Umfang sukzessive auf mittlerweile 30 Stunden angewachsen. Die Tätigkeit lässt sich hinsichtlich der Arbeitszeiten und der Zuverlässigkeit der Therapieplanung sehr gut mit ihren Aufgaben als Mutter vereinbaren.

Fortbildung hat hohen Stellenwert

2011 hat Heike Obermeyer eine Weiterbildung zur Handtherapeutin DAHTH begonnen. Diese Weiterbildung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie ist sehr umfangreich und geht über die rein funktionsorientierte Therapie hinaus. Sie vereint neben klassisch therapeutischen Themen wie manueller Therapie, physikalischer Therapie und Schienenbau, Seminare zu Assessmentverfahren, Schmerztherapie, psychologischen Aspekten und evidenzbasierter Therapie. Sie erfordert zudem mehrjährige Erfahrung in der Behandlung von Handpatienten und schließt nach rund fünf Jahren mit einer Prüfung ab. Da diese Weiterbildung für die ORTEMA einen sehr hohen Stellenwert besitzt, erhält Heike Obermeyer eine umfangreiche Fortbildungsunterstützung.

Des Weiteren ist Heike Obermeyer seit inzwischen zwei Jahren als Referentin in den Hand-Fortbildungsveranstaltungen für Physio- und Ergotherapeuten eingebunden, die gemeinsam mit dem Team von Prof. Haerle veranstaltet werden.

An meiner Tätigkeit in der ORTEMA schätze ich besonders:

  • die enge Zusammenarbeit mit den anderen in der ORTEMA beschäftigten Berufsgruppen
  • mein eigenes therapeutisches Arbeiten wird durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit noch effektiver und das Ergebnis am Patienten nochmals verbessert
  • die Vielfalt meiner Tätigkeit, in der kein Arbeitstag dem anderen gleicht und damit keine Eintönigkeit aufkommen kann
  • dass es täglich neue Herausforderungen gibt, da das Arbeiten mit Menschen Flexibilität und auch eigenes Wachsen erfordert und ermöglicht
  • die Möglichkeit, neben den ambulanten Therapien auch das Arbeiten auf den Stationen der OKM zu erleben

 

Lene Schneider-Haiss: Extrem interessant

lene schneider haiss Lene Schneider-Haiss hat 2014 die Ausbildung zur Orthopädie-Mechanikerin und Bandagistin bei ORTEMA abgeschlossen. „Nach dem Abitur machte ich ein zweitägiges Praktikum in einem Sanitätshaus. Während der beiden Praktikumstage merkte ich schnell wie abwechslungsreich dieser Beruf ist. Das macht ihn für mich extrem interessant!“.

In der Orthopädie-Technik werden viele verschiedene Materialien auf unterschiedlichste Art und Weise verarbeitet. Die damit verbundene handwerkliche Herausforderung gefällt Lene Schneider-Haiss besonders. Damit ist sie nicht allein. Frauen im Handwerk sind längst keine Seltenheit mehr. Auch ihre Berufsschulklasse war bunt gemischt. Die theoretische und praktische Ausbildung findet im Betrieb und der Berufschule statt. Im mehrwöchigen Blockunterricht werden die medizinischen und fachlichen Kenntnisse vermittelt. Anatomie, Pathologie, Biomechanik sowie Verarbeitungstechniken und Materialkunde stehen auf dem Ausbildungsplan. „Das gute dabei war, dass man seine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse, die man im Betrieb gesammelt hat, mit denen der Klassenkameraden abgleichen konnte. Den Austausch fand ich persönlich interessant und er hat mich auf alle Fälle während der eigenen Ausbildung weitergebracht“, so die ehemalige Auszubildende. Ein weiterer Vorteil des dualen Systems ist, dass man das in der Berufsschule Gelernte im Ausbildungsbetrieb direkt in die Praxis umsetzen kann.

Abwechslungsreiche Arbeit

Lene Schneider-Haiss arbeitet seit der abgeschlossenen Ausbildung in der Bandagen-Technik. Neben Konfektions- und Maßbandagen steht hier die enge Arbeit mit allen Abteilungen im Fokus. „Diese abteilungsübergreifende Arbeit macht den Alltag sehr abwechslungsreich“, so die Orthopädie-Technikerin. „Außerdem gefällt mir der enge Kontakt zu den Patienten und Kunden. Unsere Abteilung versorgt viele Patienten, die stationär in der Orthopädischen Klinik Markgröningen versorgt werden und die frisch operiert teilweise umfassend beraten und aufgeklärt werden müssen.“

Die enge Zusammenarbeit der Gesellin mit dem Team der Physio- und Ergotherapeuten garantiert dabei eine optimale Versorgung der Patienten und sorgt für einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch, von dem sowohl die Mitarbeiter als auch die Behandelten enorm profitieren.

„Die Kombination zwischen handwerklicher Arbeit sowie der Beratung und Aufklärung des Patienten macht diesen Beruf besonders interessant für mich.“ Lene Schneider-Haiss hat 2014 ihre Ausbildung zur Orthopädie-Mechanikerin und Bandagistin bei der ORTEMA abgeschlossen.

 

Mario Gallo: Das Hobby zum Beruf gemacht

mario gallo Mario Gallo ist 35 Jahre alt und seit 2007 als Sporttherapeut bei der ORTEMA in den Bereichen Medical Fitness und Medizinische Trainingstherapie beschäftigt.

Mario Gallo träumte bereits als Kind davon, sein großes Hobby - den Sport - zum Beruf zu machen. Als ambitionierter Fußballer hatte er seit jeher Kontakt zu Sportlern und Trainern und konnte aufgrund eigener Verletzungen auch die Seite der Therapeuten und Ärzte erleben. Daraus erwachte der Wunsch, selbst anderen Menschen helfen und die Begeisterung für den Sport weitergeben zu wollen.

Im August 2007 begann er bei ORTEMA als Sportlehrer im neu eröffneten Medical Fitness Bereich. Zwei Jahre später absolvierte er die Zusatzausbildung in Medizinischer Trainingstherapie und betreute fortan sowohl die Kunden im Medical Fitness als auch die Patienten in der Medizinischen Trainingstherapie.

Durch zahlreiche interne und externe Schulungen sowie die enge Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten der ORTEMA und den Fachärzten der Orthopädischen Klinik Markgröningen konnte Mario Gallo sein Wissen stetig erweitern und vertiefen.

Als fachlicher Leiter des Medical Fitness Teams gibt er sein Wissen gerne im Rahmen von internen Fortbildungen an seine Kollegen weiter und kümmert sich unter anderem um die fachspezifische Ausbildung der betriebseigenen Studenten. Wichtig ist ihm dabei, sich ständig am neuesten Stand der Wissenschaft zu orientieren und die Qualität sowohl im Medical Fitness als auch der MTT durch das Aufnehmen innovativer Trainingsmöglichkeiten in das bestehende Konzept stetig zu verbessern.

Spezialist in Sachen Leistungsdiagnostik

Ein weiterer Bereich, in dem sich Mario Gallo zu einem echten Spezialisten entwickelt hat, ist die Leistungs­diagnostik. Sportler aus den verschiedensten Sportarten wie Eishockey, Motocross, Rad- oder Skisport absolvieren in Markgröningen regelmäßig eine Leistungsdiagnostik und bekommen individuelle Trainingspläne ausgearbeitet. Sich in die verschiedenen Sportarten hineinzudenken und den Sportler durch einen ausgefeilten Trainingsplan zu neuen Höchstleistungen zu führen, zählt für ihn immer wieder zu den großen beruflichen Herausforderungen. Unterstützung bekommt Mario Gallo durch die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Sport Protection, die sich auf die verschiedenen Sportarten spezialisiert haben und die Sportler orthopädie-technisch und mit geeigneter Schutzausrüstung versorgen.

Individuelle Betreuung

Der Beruf des Sportlehrers bzw. Sporttherapeuten bringt viel Abwechslung mit sich, denn jedes Mitglied und jeder Patient kommt mit unterschiedlichen Zielen und Wünschen und muss individuell betreut werden. Egal, ob bei der Einweisung in den Gerätepark und der Erstellung neuer Trainingspläne, beim Durchführen von speziellen Bewegungsanalysen oder beim Unterrichten von Therapiegruppen, man muss sich immer wieder auf andere Menschen mit verschiedenen Anliegen und Bedürfnissen einstellen. Durch die Arbeit in zwei Teams hat es Mario Gallo täglich mit Patienten zu tun, die zum Beispiel nach Operationen ein Aufbautraining absolvieren müssen, mit Kunden, die ihre allgemeine Fitness trainieren oder das Gewicht reduzieren möchten sowie mit Leistungssportlern, die auf ein bestimmtes Ziel hintrainieren und einen speziellen Trainingsplan benötigen.

„Dem Thema Gesundheit gehört die Zukunft“, so Mario Gallo „und bei ORTEMA habe ich die Möglichkeit, mich sowohl in der Therapie als auch im Fitnessbereich und der Leistungsdiagnostik stetig weiterzuentwickeln.

„Dem Thema Gesundheit gehört die Zukunft.“ Mario Gallo, seit 2007 Sporttherapeut bei der ORTEMA

 

Solveig Braig: Fasziniert von der Rumpforthesen-Technik

solveig braig Die Orthopädie-Technikerin Solveig Braig gehört zu den „Urgesteinen“ der ORTEMA. 1991 begann sie in der Orthopädischen Klinik Markgröningen mit ihrer Ausbildung, die sie 1994 als Landessiegerin Baden-Württemberg abschloss.

Solveig Braig war bereits während der Ausbildung von der Arbeit in der Rumpforthesen-Technik fasziniert. Spannend war für sie vor allem die Kombination aus handwerklicher Arbeit und dem Kontakt zu überwiegend jungen Patienten sowie zu den behandelnden Ärzten und Physiotherapeuten. „Gemeinsam mit dem Behandlungsteam begleiten wir in unserer Abteilung Kinder und Jugendliche teilweise über viele Jahre bei der konservativen Therapie der Skoliose. Dabei entsteht oft eine sehr intensive Verbindung“, berichtet die Spezialistin.

Leidenschaft für den Beruf Wie auch in anderen Bereichen der Orthopädie-Technik sind bei der Herstellung von Rumpforthesen neben dem handwerklichen Geschick anatomische und biomechanische Kenntnisse notwendig. „Nach meiner sehr guten Ausbildung bei der ORTEMA, bei der ich alle Grundlagen meines Berufs erlernte, konnte ich durch zahlreiche Weiterbildungen, unter anderem bei der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik sowohl mein theoretisches als auch mein praktisches Fachwissen vertiefen“, erzählt die Technikerin. Aufgrund ihrer herausragenden Kenntnisse und ihrer Leidenschaft für den Beruf wurde ihr im Jahre 2010 die Leitung der Abteilung Rumpf­orthetik sowie die Verantwortung für fünf Mitarbeiter übertragen.

Individuelle Fertigung nach Gipsabdruck

Im Bereich von Solveig Braig werden unterschiedliche Rumpforthesen (Korsette) hergestellt. Patienten, die eine Wirbelsäulen-Versteifungsoperation hinter sich haben, gehören ebenso zu den Kunden wie junge Patienten mit einer Verkrümmung der Wirbelsäule. Korsette werden größtenteils individuell nach Gipsabdruck gefertigt. Die Gipsabdrücke werden teilweise direkt korrigiert, bevor das Positivmodell erstellt und je nach Diagnose und Ausprägung der Fehlstellung modelliert wird.

Vor allem im Bereich der Behandlung von 3-dimensionalen Wirbelsäulenverkrümmungen mit einem Chêneau-Korsett (nach Dr. Rigo) ist bei der Modellierung der Blick auf das Röntgenbild notwendig. Mehrmals im Jahr wird schließlich die Wirkung des Korsetts engmaschig kontrolliert, um den Erfolg der konservativen Behandlung zu gewährleisten.

Korsett kann Operation vermeiden

Große Operationen an der Wirbelsäule können dadurch häufig vermieden und die Wirbelsäule der Patienten dauerhaft und ohne Spätfolgen korrigiert werden. Für die Technikerin gehört der Bau der Korrektur-Korsette zu den besonders schönen Aufgaben. „Ich sehe, was ich mit meinen Händen und meiner Erfahrung schaffen kann. Die dadurch erzielten Erfolge bestätigen mich immer wieder in der Wahl meines Berufes und machen mich stolz!“

Solveig Braig modelliert an einem Gipsmodell zur Herstellung eines Chêneau-Korsetts (nach Dr. Rigo), das bei einer Wirbelsäulenverkrümmung zum Einsatz kommt.

 

Steffi Rebstock: Mit Herzblut und Spaß dem Patienten helfen

steffi rebstock Steffi Rebstock ist 32 Jahre alt und seit Mai 2008 als Physiotherapeutin im Team Neuroorthopädie, Querschnitt und Handchirurgie tätig.

Sie startete direkt nach ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin am Berufskolleg Waldenburg, wo sie zuvor außerdem eine Ausbildung als Sport- und Gymnastiklehrerin absolviert hatte. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Physiotherapeutin bei der ORTEMA behandelt sie sowohl ambulante Rezeptpatienten als auch stationäre Patienten der Orthopädischen Klinik Markgröningen (OKM) aus den Bereichen Neuroorthopädie, Querschnitt, Skoliose und Handchirurgie. Diese Spezialisierung in der Physiotherapie folgt der Spezialisierung der medizinischen Fachabteilungen der OKM, sichert die hohe Qualität in der Umsetzung der Behandlungskonzepte und stellt die intensive Zusammenarbeit im interdisziplinären Team mit den Ärzten und der Pflege sicher.

Da die Behandlung von Querschnitt- und Handpatienten während der physiotherapeutischen Ausbildung eher ein Randthema darstellt und in den Ausbildungspraktika wenig entsprechende Patienten behandelt werden können, erhalten alle Therapeuten, die neu in diesem Bereich starten, eine intensive und sehr ausführliche Einarbeitung.

Querschnittsbeauftragte

Steffi Rebstock hat sich sehr schnell mit großem Engagement in die fachlichen Inhalte eingefunden, wobei ihr die Arbeit mit Querschnitt-Patienten besonders am Herzen liegt. Die große Einsatzbereitschaft sowie ihre sehr gute fachliche Weiterentwicklung haben sich ausgezahlt. Inzwischen wurde sie innerhalb des Teams zur „Querschnitt-Beauftragten“, ist Ansprechpartnerin für Ärzte, Pflege und Kollegen und nimmt regelmäßig an den Chefarzt-Visiten teil. Seit ebenfalls mehreren Jahren besucht sie die Jahrestagungen der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie (DMGP) und vertritt dort – gemeinsam mit ihrer Teamleiterin Susann Richter – als Physiotherapeutin die Orthopädische Klinik Markgröningen und die ORTEMA.

Seit 2014 ist sie Teilnehmerin eines bundesweiten Arbeitskreises der DMGP zur Aktualisierung und Verbesserung der physiotherapeutischen Nachbehandlungskonzepte für Querschnittverletzte.

Im Jahr 2013 startete sie mit der Weiterbildung zur Manualtherapeutin. Da dies eine wichtige Weiterbildung für die ORTEMA darstellt, erhält sie dafür eine finanzielle Unterstützung und zusätzliche Fortbildungstage.

An meiner Tätigkeit in der ORTEMA schätze ich besonders:

  • die abwechslungsreiche Arbeit
  • mein Team
  • die Möglichkeit der Spezialisierung in einzelnen Fachbereichen
  • das interdisziplinäre Arbeiten
  • das offene Arbeitsklima
  • die Möglichkeit, Patienten nach ihrer Entlassung aus der Klinik ambulant weiter betreuen zu können
  • den „Luxus“ einer 30 Minuten-Taktung und sich damit die nötige Zeit für jeden Patienten nehmen zu können

 

Dominic Kombächer: immer wieder tolle Erlebnisse

dominic kombaecherNach seiner Fachhochschulreife absolvierte Dominic Kombächer seine Wehrpflicht bei der Bundeswehr als Krankenpflegehelfer und Rettungssanitäter. So kam er erstmals mit Patienten in Kontakt und entschied sich danach für die Ausbildung zum Physiotherapeuten.

Während seiner Ausbildung erlernte er die praktischen Inhalte bei der ORTEMA und konnte so bereits gute Einblicke in die verschiedenen Abteilungen gewinnen. „Von Anfang an hat mir hier die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegekräften der Orthopädischen Klinik Markgröningen sehr gut gefallen. Dies macht meine Arbeit besonders interessant und vielfältig“, erklärt der 36-jährige Therapeut. Direkt im Anschluss an seine Ausbildung begann Dominic Kombächer bei der ORTEMA. Dort hat er sich stets weitergebildet und spezialisiert. Kinesiotape, medizinische Trainingstherapie, manuelle Therapie oder PNF zählen zu seinen Spezialgebieten ebenso wie die Prothesengangschulung.

Gemeinsam für den Patienten

Auch hier schätzt er die fachübergreifende Zusammenarbeit und unkomplizierte Kommunikation - in diesem Fall mit den Orthopädie-Technikern, die für die Patienten die Prothesen herstellen und anpassen. „Zusammen mit den Technikern und natürlich dem Patienten trainieren wir die Motorik und verbessern Stück für Stück beispielsweise das Gangbild. Gemeinsam erarbeitete Erfolge und Fortschritte sind vor allem für den Patienten aber auch für uns immer wieder tolle Erlebnisse“, betont der engagierte Physiotherapeut.

Attraktive Arbeitsbedingungen

Aktuell ist er der kommissarische Teamleiter für die Abteilung der konservativen Orthopädie und multimodalen Schmerztherapie. Die abwechslungsreiche Arbeit ist für ihn besonders attraktiv. Er behandelt im Alltag Patienten mit einem Karpaltunnelsyndrom ebenso wie Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen bis hin zu amputierten Patienten. Sowohl die Arbeitsbedingungen insgesamt als auch die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf bewertet der zweifache Familienvater bei der ORTEMA als sehr positiv.

Hilal Demiral: Hand in Hand im Team

hilal demiralDie Ambulante orthopädische Reha ist seit 2011 ein wichtiger Geschäftsbereich der ORTEMA. Hier werden Patienten mit orthopädischen Erkrankungen nach einer Operation, nach einem Unfall oder auch bei chronischen Erkrankungen erfolgreich rehabilitiert.

Hilal Demiral betreut die Patienten während dieser drei bis fünf Wochen andauernden Rehabilitation. Die studierte Physiotherapeutin ist seit Oktober 2016 bei der ORTEMA beschäftigt. „Die abwechslungsreichen Tätigkeiten machen meinem Beruf für mich so interessant,“ erklärt Hilal Demiral, „deshalb arbeite ich sehr gerne in der Ambulanten Reha.“ Hier behandelt sie Menschen mit sehr unterschiedlichsten Erkrankungen.

„Der Blickwinkel weitet sich“

Wie in den meisten Bereichen der ORTEMA spielt auch bei der Ambulanten Reha der interdisziplinäre Austausch mit anderen Geschäftsbereichender ORTEMA und der OKM eine wichtige Rolle. Dieser enge Kontakt mit den Ärzten und Pflegern, dem Sozialdienst, den Orthopädie-Technikern sowie den Ergo- und Sporttherapeuten bewertet Hilal Demiral als sehr positiv. „Die Kollegen aus den anderen Bereichen bringen alle ein fundiertes Wissen und andere Erfahrungen mit. Der Blickwinkel weitet sich dabei deutlich und die Behandlung wird dadurch umfassender“, freut sich die Physiotherapeutin.

Hand in Hand im Team

Hilal Demiral legt großen Wert darauf, Ihr Wissen ständig zu erweitern. Nach der erfolgreichen Fortbildung für Funktionelles Taping vertieft sie derzeit ihr Wissen im Bereich der Prothesenschulung. Im kommenden Jahr plant sie eine Fortbildung in der Manuellen Therapie. Als Teamplayer steht für Hilal Demiral auch hier die fachübergreifende Zusammenarbeit im Vordergrund: „Patienten, die ein Bein oder einen Arm verloren haben, müssen den Umgang mit der Prothese erlernen. Gemeinsam mit den Kollegen der Orthopädie-Technik arbeiten Physio- und Ergotherapeuten im Team Hand in Hand an einer schnellen Rehabilitation.“

Stefanie Neubauer: Ein Rädchen greift ins andere

Stefanie Neubauer„Handwerk, Medizin und der Kontakt zu den Kunden – diese Kombination macht für mich den Beruf so einzigartig!“ Sagt Stefanie Neubauer, die im ORTEMA Geschäfts­bereich Orthopädie-Technik in der Abteilung Prothesen-Technik arbeitet und bereits mit 27 Jahren erfolgreich ihre Prüfung zur Orthopädie-Technik Meisterin absolvierte.

Stefanie Neubauer erhielt 2012 ihren Gesellenbrief als Orthopädie-Technikerin. Zwei Jahre später kam sie zur ORTEMA, wo sie zunächst die Mitarbeiter in der Filiale Pforzheim unterstützte. Nach ihrem Wechsel an den Hauptsitz Markgröningen vertiefte sie ihre Kenntnisse in der Ganzbeinorthetik, bevor sie ihre Leidenschaft für die Prothetik entdeckte. In der Werkstatt für Prothesen-Technik bereitete sie sich auch intensiv auf die Meisterprüfung vor, die sie im Mai 2017 erfolgreich bestand. Während dieser Zeit sammelte sie in verschiedenen Fachbereichen wertvolle Erfahrungen und besuchte zahlreiche Weiterbildungen und Lehrgänge.

In der Prothesen-Technik sieht Stefanie Neubauer ihre Zukunft und möchte sich auf diesem wichtigen Fachgebiet der Orthopädie-Technik weiterentwickeln. Neben der Fertigung von Prothesen kümmert sie sich auch um die Erstversorgung von Patienten in den Krankenhäusern Bietigheim und Ludwigsburg. „Diese zahlreichen unterschiedlichen Anforderungen und die Vielseitigkeit machen den Beruf so interessant“, so die Jungmeisterin. Ein weiteres schönes Detail ihrer Arbeit: „Es macht mir sehr viel Spaß, ein gewisses Maß an Kreativität bei der Herstellung unserer Hilfsmittels einfließen zu lassen.“

Medizinisches Fachwissen über Ana­to­mie und Pathologie gehört zu den Grundlagen für die Tätigkeit in der Orthopädie-Technik. Selbstständiges Arbeiten bei der Herstellung von Prothesen sind dabei genauso wichtig wie Teamfähigkeit. Gerade in der Prothesen-Technik steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten, Physio- und Ergotherapeuten im Vordergrund. Dass ein Rädchen möglichst reibungslos ins andere greift, kennt Stefanie Neubauer bestens aus ihrem Engagement in der Freizeit. Seit Jahren gehört sie zum Roten Kreuz Markgröningen. Auch hier kommt es im Ernstfall auf ein möglichst perfektes Zusammenspiel einzelner Personen und Teams an. Eine weitere Gemeinsamkeit von Hobby und Beruf: Nur durch ständige Übung und regelmäßige Weiterbildung kann man sich verbessern. Für Stefanie Neubauer eine Selbstverständlichkeit.

Julika Weller: Ausbildung trotz Abitur

Julika Weller Unter der Überschrift „Ausbildung oder Studium? - Wege, die ins Handwerk führen“ berichtete die Deutsche Handwerks Zeitung über zwei Abiturienten, die sich bewusst für eine Ausbildung im Handwerk entschieden haben. Ein davon war Julika Weller, die bei ORTEMA im dritten Lehrjahr kurz vor ihrer Gesellenprüfung zur Orthopädietechniker Mechanikerin steht.

„Du hast Abi und gehst nicht studieren?“ Diese Frage hört Julika Weller immer wieder. „Da steh ich drüber“, sagt die Auszubildende. Vielmehr bedauere sie, dass es diese zunehmende Erwartungshaltung überhaupt gebe: „Denn mit dieser Tendenz wird es immer weniger gutes Fachpersonal geben“, ist die 24-Jährige überzeugt. Für sie gab es mehrere Gründe im Handwerk eine Ausbildung zu beginnen. Zum einen hatte sie „keine große Lust mehr aufs Lernen“, erzählt sie mit einem Lachen - sie habe direkt in die Praxis einsteigen und ihr eigenes Geld verdienen wollen.

Die Liebe zum Handwerk hat sie zudem in die Wiege gelegt bekommen: Ihre Eltern betreiben eine Holzofenbäckerei im Welzheimer Wald. Eine Ausbildung als Bäckerin hat sie aber ausgeschlossen: „Selbstständigkeit kam für mich nie in Frage - denn ich habe mitbekommen, wie wenig Zeit für die Familie bleibt.“

Bis die junge Frau bei Ortema in Markgröningen eine Ausbildung zur Orthopädietechnik-Mechanikerin begann, war sie eine ganze Weile unentschlossen. „Nach der Realschule wusste ich nicht, was ich machen soll - aus diesem Grund hab ich wie viele andere aus meiner Klasse Abitur gemacht.“ Danach zog es sie für zehn Monate nach Gambia zu einem Missionseinsatz, wo sie Kinder in einer Schule unterrichtet hat. „Danach wusste ich, dass ich keine Lehrerin werden will“, sagt sie lachend. Nach ihrer Rückkehr habe sie sich „ohne sicheres Gefühl“ für zwei Studiengänge beworben: Heilpädagogik und Medizintechnik. Nach einem Praktikum im Krankenhaus war klar: „Das ist es auch nicht.“ Lediglich ihr einziger im OP verbrachter Tag habe sie fasziniert. „Deshalb hab ich einfach mal nach Berufen mit Medizintechnik gegoogelt und wurde fündig!“. Nach einem spannenden Praktikum wusste sie: Das ist ihr Traumberuf.
„Es macht viel Spaß, ich gehe in diesem Beruf auf, bin ganz nah in Kontakt mit Menschen und kann ihnen helfen, ein besseres Leben zu führen.“ Spezialisiert hat sie sich bewusst auf die Prothesentechnik - denn damit böten sich in der Entwicklungshilfe die besten Chancen.

Heike Gaiser: Oft helfen Kleinigkeiten

Heike GaisserNeben Diabetes und Rückenleiden gehört Arthrose zu den häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Die degenerative Gelenkerkrankung bezeichnet einen übermäßigen Verschleiß des Gelenkknorpels, unter anderem aufgrund von hoher Belastung, Übergewicht, Fehlstellungen oder auch als Folge von Unfällen und Verletzungen. Davon können bereits 30-Jährige betroffen sein, mit fortschreitendem Alter steigt die Zahl rapide an. Im Rentenalter haben sogar rund 90 Prozent der Bevölkerung mit einer Arthrose zu kämpfen. Meist trifft es die Gelenke von Knie, Hüfte und Hand.
Zusammen mit Heike Gaiser haben wir zwei Fallmanager installiert, die unsere Patienten beraten.


ORTEMA bietet bereits seit Jahren im Vorfeld einer irgendwann nötigen Operation ein umfangreiches Angebot für Kunden und Patienten, die unter einer Arthrose leiden. Dazu zählen Behandlungsmöglichkeiten von Physio- und Ergotherapie über medizinische Trainingstherapie, Dienstleistungen wie Ernährungsberatung und Arbeitsplatzanalysen, selbstständiges Trainieren im Medical Fitness bis hin zur Hilfsmittelversorgung mit Einlagen, Bandagen und Orthesen. Diese breit gefächerte Expertise bündelt ORTEMA jetzt in dem Arthrose Komptenzzentrum. Dabei kommt dem Fallmanager eine zentrale Funktion zu.

Zu den Aufgaben gehören:
► Die verschiedenen Angebote optimal aufeinander abzustimmen und individuell zu empfehlen.
► Kunden und Patienten über die zahlreichen therapeutischen und technischen Möglichkeiten persönlich informieren.
► Auf Wunsch des Patienten Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten.
► Sämtliche Maßnahmen interdisziplinär koordinieren und begleiten.

Die Anforderungen, die ORTEMA an die neu geschaffene Position eines Fallmanagers stellt, sind nicht gering: Neben einer abgeschlossenen medizinischen Berufsausbildung sollte der Fallmanager umfangreiche, jahrelange Erfahrungen in der Patientenbehandlung haben, die disziplinübergreifend sowohl therapeutisch wie auch orthopädie-technisch sein können.

Oft helfen Kleinigkeiten

„Einer meiner ersten Patienten kam mit schicken, aber viel zu harten Schuhen, zum Beratungstermin“, erzählt Heike Gaiser. „Nach dem ersten Gespräch und einer Untersuchung habe ich ihm einen leichten Sportschuh und orthopädische Einlagen zur Korrektur seiner Beinachse empfohlen.“ Die Schuhe hat sich der ältere Herr gleich besorgt und die Einlagen hat sein behandelnder Orthopäde sofort befürwortet. „Er war begeistert über den positiven Effekt und trägt diese Schuhe mit den Einlagen im Alltag und bei längeren Strecken“, freut sich Heike Gaiser. „Manchmal sind es wirklich nur Kleinigkeiten, die sich positiv auswirken können“. Vor allem dann, wenn die Arthrose noch nicht zu weit fortgeschritten ist und der Betroffene bereit ist, aktiv zu werden und an sich zu arbeiten. „Natürlich spielt bei einigen Kunden das Gewicht und die körperliche Fitness eine große Rolle. Aber auch da können wir helfen und unterstützen.“
Besonders positiv sieht Heike Gaiser das breite Spektrum der ORTEMA. Im Rahmen ihrer Aufgaben als Fallmanagerin kann sie sehr schnell Kontakt zu verschiedenen Berufsgruppen aufnehmen und den Fall intern besprechen. „Wie überall ist es gut, ein Problem aus verschiedenen Sichtweisen anzusehen und auch anzugehen. Davon profitiert der Patient natürlich extrem.“