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Unsere Mitarbeiter im Porträt

Bei ORTEMA ist das keine Seltenheit: Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vor über 20 Jahren ihre Ausbildung bei der uns begonnen hatten, sind heute in leitenden Positionen. Das hat sicherlich seine Gründe: die spannende Arbeit mit Menschen, die Mitarbeit in kompetenten Teams, die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung .....
Aber lesen Sie doch selbst:

Heike Obermeyer schätzt die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen

heike obermeyer Heike Obermeyer ist 41 Jahre alt, hat zwei Kinder (11 und 9 Jahre) und ist seit September 2008 als Ergotherapeutin bei der ORTEMA beschäftigt.

Sie behandelt dort seit vielen Jahren in erster Linie handchirurgische Rezeptpatienten, chronische Schmerzpatienten der Orthopädischen Klinik Markgröningen und ist intensiv im Schienenbau, der Anfertigung von individuellen Handorthesen, tätig. Durch die unmittelbare Nähe zur Orthopädischen Klinik besteht eine sehr enge Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Max Haerle, Chefarzt für Hand- und plastische Chirurgie, und seinem Team. Durch regelmäßige Visitenteilnahmen und gemeinsame Fortbildungen mit den Ärzten hat sich hier ein fachlich sehr kompetentes und sehr erfahrenes Team entwickelt.

Heike Obermeyer hat ursprünglich mit 20 Stunden bei der ORTEMA angefangen, da ihre Kinder zu diesem Zeitpunkt noch mehr Betreuung benötigten. Inzwischen ist dieser Umfang sukzessive auf mittlerweile 30 Stunden angewachsen. Die Tätigkeit lässt sich hinsichtlich der Arbeitszeiten und der Zuverlässigkeit der Therapieplanung sehr gut mit ihren Aufgaben als Mutter vereinbaren.

Fortbildung hat hohen Stellenwert

2011 hat Heike Obermeyer eine Weiterbildung zur Handtherapeutin DAHTH begonnen. Diese Weiterbildung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie ist sehr umfangreich und geht über die rein funktionsorientierte Therapie hinaus. Sie vereint neben klassisch therapeutischen Themen wie manueller Therapie, physikalischer Therapie und Schienenbau, Seminare zu Assessmentverfahren, Schmerztherapie, psychologischen Aspekten und evidenzbasierter Therapie. Sie erfordert zudem mehrjährige Erfahrung in der Behandlung von Handpatienten und schließt nach rund fünf Jahren mit einer Prüfung ab. Da diese Weiterbildung für die ORTEMA einen sehr hohen Stellenwert besitzt, erhält Heike Obermeyer eine umfangreiche Fortbildungsunterstützung.

Des Weiteren ist Heike Obermeyer seit inzwischen zwei Jahren als Referentin in den Hand-Fortbildungsveranstaltungen für Physio- und Ergotherapeuten eingebunden, die gemeinsam mit dem Team von Prof. Haerle veranstaltet werden.

An meiner Tätigkeit in der ORTEMA schätze ich besonders:

  • die enge Zusammenarbeit mit den anderen in der ORTEMA beschäftigten Berufsgruppen
  • mein eigenes therapeutisches Arbeiten wird durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit noch effektiver und das Ergebnis am Patienten nochmals verbessert
  • die Vielfalt meiner Tätigkeit, in der kein Arbeitstag dem anderen gleicht und damit keine Eintönigkeit aufkommen kann
  • dass es täglich neue Herausforderungen gibt, da das Arbeiten mit Menschen Flexibilität und auch eigenes Wachsen erfordert und ermöglicht
  • die Möglichkeit, neben den ambulanten Therapien auch das Arbeiten auf den Stationen der OKM zu erleben

 

Mario Gallo: Das Hobby zum Beruf gemacht

mario gallo Mario Gallo ist 35 Jahre alt und seit 2007 als Sporttherapeut bei der ORTEMA in den Bereichen Medical Fitness und Medizinische Trainingstherapie beschäftigt.

Mario Gallo träumte bereits als Kind davon, sein großes Hobby - den Sport - zum Beruf zu machen. Als ambitionierter Fußballer hatte er seit jeher Kontakt zu Sportlern und Trainern und konnte aufgrund eigener Verletzungen auch die Seite der Therapeuten und Ärzte erleben. Daraus erwachte der Wunsch, selbst anderen Menschen helfen und die Begeisterung für den Sport weitergeben zu wollen.

Im August 2007 begann er bei ORTEMA als Sportlehrer im neu eröffneten Medical Fitness Bereich. Zwei Jahre später absolvierte er die Zusatzausbildung in Medizinischer Trainingstherapie und betreute fortan sowohl die Kunden im Medical Fitness als auch die Patienten in der Medizinischen Trainingstherapie.

Durch zahlreiche interne und externe Schulungen sowie die enge Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten der ORTEMA und den Fachärzten der Orthopädischen Klinik Markgröningen konnte Mario Gallo sein Wissen stetig erweitern und vertiefen.

Als fachlicher Leiter des Medical Fitness Teams gibt er sein Wissen gerne im Rahmen von internen Fortbildungen an seine Kollegen weiter und kümmert sich unter anderem um die fachspezifische Ausbildung der betriebseigenen Studenten. Wichtig ist ihm dabei, sich ständig am neuesten Stand der Wissenschaft zu orientieren und die Qualität sowohl im Medical Fitness als auch der MTT durch das Aufnehmen innovativer Trainingsmöglichkeiten in das bestehende Konzept stetig zu verbessern.

Spezialist in Sachen Leistungsdiagnostik

Ein weiterer Bereich, in dem sich Mario Gallo zu einem echten Spezialisten entwickelt hat, ist die Leistungs­diagnostik. Sportler aus den verschiedensten Sportarten wie Eishockey, Motocross, Rad- oder Skisport absolvieren in Markgröningen regelmäßig eine Leistungsdiagnostik und bekommen individuelle Trainingspläne ausgearbeitet. Sich in die verschiedenen Sportarten hineinzudenken und den Sportler durch einen ausgefeilten Trainingsplan zu neuen Höchstleistungen zu führen, zählt für ihn immer wieder zu den großen beruflichen Herausforderungen. Unterstützung bekommt Mario Gallo durch die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Sport Protection, die sich auf die verschiedenen Sportarten spezialisiert haben und die Sportler orthopädie-technisch und mit geeigneter Schutzausrüstung versorgen.

Individuelle Betreuung

Der Beruf des Sportlehrers bzw. Sporttherapeuten bringt viel Abwechslung mit sich, denn jedes Mitglied und jeder Patient kommt mit unterschiedlichen Zielen und Wünschen und muss individuell betreut werden. Egal, ob bei der Einweisung in den Gerätepark und der Erstellung neuer Trainingspläne, beim Durchführen von speziellen Bewegungsanalysen oder beim Unterrichten von Therapiegruppen, man muss sich immer wieder auf andere Menschen mit verschiedenen Anliegen und Bedürfnissen einstellen. Durch die Arbeit in zwei Teams hat es Mario Gallo täglich mit Patienten zu tun, die zum Beispiel nach Operationen ein Aufbautraining absolvieren müssen, mit Kunden, die ihre allgemeine Fitness trainieren oder das Gewicht reduzieren möchten sowie mit Leistungssportlern, die auf ein bestimmtes Ziel hintrainieren und einen speziellen Trainingsplan benötigen.

„Dem Thema Gesundheit gehört die Zukunft“, so Mario Gallo „und bei ORTEMA habe ich die Möglichkeit, mich sowohl in der Therapie als auch im Fitnessbereich und der Leistungsdiagnostik stetig weiterzuentwickeln.

„Dem Thema Gesundheit gehört die Zukunft.“ Mario Gallo, seit 2007 Sporttherapeut bei der ORTEMA

 

Solveig Braig: Fasziniert von der Rumpforthesen-Technik

solveig braig Die Orthopädie-Technikerin Solveig Braig gehört zu den „Urgesteinen“ der ORTEMA. 1991 begann sie in der Orthopädischen Klinik Markgröningen mit ihrer Ausbildung, die sie 1994 als Landessiegerin Baden-Württemberg abschloss.

Solveig Braig war bereits während der Ausbildung von der Arbeit in der Rumpforthesen-Technik fasziniert. Spannend war für sie vor allem die Kombination aus handwerklicher Arbeit und dem Kontakt zu überwiegend jungen Patienten sowie zu den behandelnden Ärzten und Physiotherapeuten. „Gemeinsam mit dem Behandlungsteam begleiten wir in unserer Abteilung Kinder und Jugendliche teilweise über viele Jahre bei der konservativen Therapie der Skoliose. Dabei entsteht oft eine sehr intensive Verbindung“, berichtet die Spezialistin.

Leidenschaft für den Beruf Wie auch in anderen Bereichen der Orthopädie-Technik sind bei der Herstellung von Rumpforthesen neben dem handwerklichen Geschick anatomische und biomechanische Kenntnisse notwendig. „Nach meiner sehr guten Ausbildung bei der ORTEMA, bei der ich alle Grundlagen meines Berufs erlernte, konnte ich durch zahlreiche Weiterbildungen, unter anderem bei der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik sowohl mein theoretisches als auch mein praktisches Fachwissen vertiefen“, erzählt die Technikerin. Aufgrund ihrer herausragenden Kenntnisse und ihrer Leidenschaft für den Beruf wurde ihr im Jahre 2010 die Leitung der Abteilung Rumpf­orthetik sowie die Verantwortung für fünf Mitarbeiter übertragen.

Individuelle Fertigung nach Gipsabdruck

Im Bereich von Solveig Braig werden unterschiedliche Rumpforthesen (Korsette) hergestellt. Patienten, die eine Wirbelsäulen-Versteifungsoperation hinter sich haben, gehören ebenso zu den Kunden wie junge Patienten mit einer Verkrümmung der Wirbelsäule. Korsette werden größtenteils individuell nach Gipsabdruck gefertigt. Die Gipsabdrücke werden teilweise direkt korrigiert, bevor das Positivmodell erstellt und je nach Diagnose und Ausprägung der Fehlstellung modelliert wird.

Vor allem im Bereich der Behandlung von 3-dimensionalen Wirbelsäulenverkrümmungen mit einem Chêneau-Korsett (nach Dr. Rigo) ist bei der Modellierung der Blick auf das Röntgenbild notwendig. Mehrmals im Jahr wird schließlich die Wirkung des Korsetts engmaschig kontrolliert, um den Erfolg der konservativen Behandlung zu gewährleisten.

Korsett kann Operation vermeiden

Große Operationen an der Wirbelsäule können dadurch häufig vermieden und die Wirbelsäule der Patienten dauerhaft und ohne Spätfolgen korrigiert werden. Für die Technikerin gehört der Bau der Korrektur-Korsette zu den besonders schönen Aufgaben. „Ich sehe, was ich mit meinen Händen und meiner Erfahrung schaffen kann. Die dadurch erzielten Erfolge bestätigen mich immer wieder in der Wahl meines Berufes und machen mich stolz!“

Solveig Braig modelliert an einem Gipsmodell zur Herstellung eines Chêneau-Korsetts (nach Dr. Rigo), das bei einer Wirbelsäulenverkrümmung zum Einsatz kommt.

 

Niko Schwamborn: Das Gesamtkonzept der ORTEMA hat ihn überzeugt

Niko Schwamborn Für Niko Schwamborn spielte die entscheidende Rolle ein Buch über einen amputierten Soldaten, der mithilfe einer Prothese den Weg zurück ins Leben gefunden hat: „Das faszinierte mich extrem und hat mich irgendwie nicht mehr losgelassen.“

Also suchte er sich vor acht Jahren eine Lehrstelle zum Orthopädie-Techniker. Während der Ausbildung in Euskirchen hörte Niko Schwamborn dann von Patienten, die in Markgröningen bei ORTEMA versorgt wurden. „Das machte mich neugierig und ich recherchierte, warum Patienten für eine Versorgung einen so weiten Weg in Kauf nehmen.“ Das Gesamtkonzept der ORTEMA hat ihn schließlich überzeugt. „Die Verbindung eines „normalen" Sanitätshauses und vielen individuellen Versorgungen mit der Betreuung von Breiten- und Spitzensportlern ist schon was ganz Besonderes in der Branche.“

Auch der Geschäftsbereich Sport-Protection hat es dem begeisteten Motorradfahrer und Mountainbiker angetan. Dafür war der Familienmensch sogar bereit, seine Heimat in der Voreifel zu verlassen und direkt nach seiner Ausbildung 2016 als Geselle in Markgröningen anzufangen. Aktuell ist er in der Orthesen-Technik tätig und mit dem Spektrum seiner Aufgaben mehr als zufrieden. In seinem Bereich werden hauptsächlich Knie-, Schulter- und Ellenbogenorthesen gefertigt.

Spaß bei Sportevents. Seit der Gründung vor über 25 Jahren versorgt die ORTEMA „ihre“ Athleten vor Ort. Auf Skirennen, bei Eishockeyweltmeisterschaften, Motocross- Events oder Biker-Veranstaltungen. Was Niko mehr als entgegenkommt, vor allem wenn es bei Außendienst- Einsätzen auf Motocross- und Endurorennen oder zum Mountainbike-Downhill geht. Dort berät er Zweiradsportler, wie sie sich mit Protektoren von ORTEMA optimal schützen können. „Das macht mir richtig Spaß“, betont der 28-jährige. „Vor allem auch deswegen, weil vor Ort sehr oft verletzte Sportler versorgt werden müssen.“ Dabei spielt es für Niko keine Rolle, ob er Spitzensportler betreut oder ältere Patienten mit Arthrose. „Mir geht es darum, mit einer möglichst optimalen Versorgung Menschen zu helfen.“

Julika Weller: „Ich gehe auf in diesem Beruf“

Julika Weller Unter der Überschrift „Ausbildung oder Studium? - Wege, die ins Handwerk führen“ * berichtete die Deutsche Handwerks Zeitung über zwei Abiturienten, die sich bewusst für eine Ausbildung im Handwerk entschieden haben. Eine davon war Julika Weller, die Ausbildung zur Orthopädietechniker Mechanikerin absolvierte und nun als Gesellin in der Prothetik tätig ist.

„Du hast Abi und gehst nicht studieren?“ Diese Frage hörte Julika Weller immer wieder. „Da steh ich drüber“, sagte die Auszubildende. Vielmehr bedauere sie, dass es diese zunehmende Erwartungshaltung überhaupt gebe: „Denn mit dieser Tendenz wird es immer weniger gutes Fachpersonal geben“, ist die 24-Jährige überzeugt. Für sie gab es mehrere Gründe im Handwerk eine Ausbildung zu beginnen. Zum einen hatte sie „keine große Lust mehr aufs Lernen“, erzählt sie mit einem Lachen – sie habe direkt in die Praxis einsteigen und ihr eigenes Geld verdienen wollen. Die Liebe zum Handwerk hat sie zudem in die Wiege gelegt bekommen: Ihre Eltern betreiben eine Holzofenbäckerei im Welzheimer Wald. Eine Ausbildung als Bäckerin hat sie aber ausgeschlossen: „Selbstständigkeit kam für mich nie in Frage - denn ich habe mitbekommen, wie wenig Zeit für die Familie bleibt.“

Ausbildung trotz Abitur
Bis die junge Frau bei Ortema in Markgröningen eine Ausbildung zur Orthopädietechnik-Mechanikerin begann, war sie eine ganze Weile unentschlossen. „Nach der Realschule wusste ich nicht, was ich machen soll - aus diesem Grund hab ich wie viele andere aus meiner Klasse Abitur gemacht.“ Danach zog es sie für zehn Monate nach Gambia zu einem Missionseinsatz, wo sie Kinder in einer Schule unterrichtet hat. „Danach wusste ich, dass ich keine Lehrerin werden will“, sagt sie lachend. Nach ihrer Rückkehr habe sie sich „ohne sicheres Gefühl“ für zwei Studiengänge beworben: Heilpädagogik und Medizintechnik. Nach einem Praktikum im Krankenhaus war klar: „Das ist es auch nicht.“ Lediglich ihr einziger im OP verbrachter Tag habe sie fasziniert. „Deshalb habe ich einfach mal nach Berufen mit Medizintechnik gegoogelt und wurde fündig!“

Durchs Praktikum zum Traumberuf
Nach einem spannenden Praktikum wusste sie: Das ist ihr Traumberuf. Heute ist sie in der Prothetik tätig und liebt den spannenden Mix: „Es macht viel Spaß, ich gehe in diesem Beruf auf, bin ganz nah in Kontakt mit Menschen und kann ihnen helfen, ein besseres Leben zu führen.“ Spezialisiert hat sie sich bewusst auf die Prothesentechnik - denn damit böten sich in der Entwicklungshilfe die besten Chancen.

*Corinna Pehar / Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Handwerks Zeitung

Heike Gaiser: Oft helfen Kleinigkeiten

Heike GaisserNeben Diabetes und Rückenleiden gehört Arthrose zu den häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Die degenerative Gelenkerkrankung bezeichnet einen übermäßigen Verschleiß des Gelenkknorpels, unter anderem aufgrund von hoher Belastung, Übergewicht, Fehlstellungen oder auch als Folge von Unfällen und Verletzungen. Davon können bereits 30-Jährige betroffen sein, mit fortschreitendem Alter steigt die Zahl rapide an. Im Rentenalter haben sogar rund 90 Prozent der Bevölkerung mit einer Arthrose zu kämpfen. Meist trifft es die Gelenke von Knie, Hüfte und Hand.
Zusammen mit Heike Gaiser haben wir zwei Fallmanager installiert, die unsere Patienten beraten.


ORTEMA bietet bereits seit Jahren im Vorfeld einer irgendwann nötigen Operation ein umfangreiches Angebot für Kunden und Patienten, die unter einer Arthrose leiden. Dazu zählen Behandlungsmöglichkeiten von Physio- und Ergotherapie über medizinische Trainingstherapie, Dienstleistungen wie Ernährungsberatung und Arbeitsplatzanalysen, selbstständiges Trainieren im Medical Fitness bis hin zur Hilfsmittelversorgung mit Einlagen, Bandagen und Orthesen. Diese breit gefächerte Expertise bündelt ORTEMA jetzt in dem Arthrose Komptenzzentrum. Dabei kommt dem Fallmanager eine zentrale Funktion zu.

Zu den Aufgaben gehören:
► Die verschiedenen Angebote optimal aufeinander abzustimmen und individuell zu empfehlen.
► Kunden und Patienten über die zahlreichen therapeutischen und technischen Möglichkeiten persönlich informieren.
► Auf Wunsch des Patienten Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten.
► Sämtliche Maßnahmen interdisziplinär koordinieren und begleiten.

Die Anforderungen, die ORTEMA an die neu geschaffene Position eines Fallmanagers stellt, sind nicht gering: Neben einer abgeschlossenen medizinischen Berufsausbildung sollte der Fallmanager umfangreiche, jahrelange Erfahrungen in der Patientenbehandlung haben, die disziplinübergreifend sowohl therapeutisch wie auch orthopädie-technisch sein können.

Oft helfen Kleinigkeiten

„Einer meiner ersten Patienten kam mit schicken, aber viel zu harten Schuhen, zum Beratungstermin“, erzählt Heike Gaiser. „Nach dem ersten Gespräch und einer Untersuchung habe ich ihm einen leichten Sportschuh und orthopädische Einlagen zur Korrektur seiner Beinachse empfohlen.“ Die Schuhe hat sich der ältere Herr gleich besorgt und die Einlagen hat sein behandelnder Orthopäde sofort befürwortet. „Er war begeistert über den positiven Effekt und trägt diese Schuhe mit den Einlagen im Alltag und bei längeren Strecken“, freut sich Heike Gaiser. „Manchmal sind es wirklich nur Kleinigkeiten, die sich positiv auswirken können“. Vor allem dann, wenn die Arthrose noch nicht zu weit fortgeschritten ist und der Betroffene bereit ist, aktiv zu werden und an sich zu arbeiten. „Natürlich spielt bei einigen Kunden das Gewicht und die körperliche Fitness eine große Rolle. Aber auch da können wir helfen und unterstützen.“
Besonders positiv sieht Heike Gaiser das breite Spektrum der ORTEMA. Im Rahmen ihrer Aufgaben als Fallmanagerin kann sie sehr schnell Kontakt zu verschiedenen Berufsgruppen aufnehmen und den Fall intern besprechen. „Wie überall ist es gut, ein Problem aus verschiedenen Sichtweisen anzusehen und auch anzugehen. Davon profitiert der Patient natürlich extrem.“

Steffi Rebstock: Mit Herzblut und Spaß dem Patienten helfen

steffi rebstock Steffi Rebstock ist 32 Jahre alt und seit Mai 2008 als Physiotherapeutin im Team Neuroorthopädie, Querschnitt und Handchirurgie tätig.

Sie startete direkt nach ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin am Berufskolleg Waldenburg, wo sie zuvor außerdem eine Ausbildung als Sport- und Gymnastiklehrerin absolviert hatte. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Physiotherapeutin bei der ORTEMA behandelt sie sowohl ambulante Rezeptpatienten als auch stationäre Patienten der Orthopädischen Klinik Markgröningen (OKM) aus den Bereichen Neuroorthopädie, Querschnitt, Skoliose und Handchirurgie. Diese Spezialisierung in der Physiotherapie folgt der Spezialisierung der medizinischen Fachabteilungen der OKM, sichert die hohe Qualität in der Umsetzung der Behandlungskonzepte und stellt die intensive Zusammenarbeit im interdisziplinären Team mit den Ärzten und der Pflege sicher.

Da die Behandlung von Querschnitt- und Handpatienten während der physiotherapeutischen Ausbildung eher ein Randthema darstellt und in den Ausbildungspraktika wenig entsprechende Patienten behandelt werden können, erhalten alle Therapeuten, die neu in diesem Bereich starten, eine intensive und sehr ausführliche Einarbeitung.

Querschnittsbeauftragte

Steffi Rebstock hat sich sehr schnell mit großem Engagement in die fachlichen Inhalte eingefunden, wobei ihr die Arbeit mit Querschnitt-Patienten besonders am Herzen liegt. Die große Einsatzbereitschaft sowie ihre sehr gute fachliche Weiterentwicklung haben sich ausgezahlt. Inzwischen wurde sie innerhalb des Teams zur „Querschnitt-Beauftragten“, ist Ansprechpartnerin für Ärzte, Pflege und Kollegen und nimmt regelmäßig an den Chefarzt-Visiten teil. Seit ebenfalls mehreren Jahren besucht sie die Jahrestagungen der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie (DMGP) und vertritt dort – gemeinsam mit ihrer Teamleiterin Susann Richter – als Physiotherapeutin die Orthopädische Klinik Markgröningen und die ORTEMA.

Seit 2014 ist sie Teilnehmerin eines bundesweiten Arbeitskreises der DMGP zur Aktualisierung und Verbesserung der physiotherapeutischen Nachbehandlungskonzepte für Querschnittverletzte.

Im Jahr 2013 startete sie mit der Weiterbildung zur Manualtherapeutin. Da dies eine wichtige Weiterbildung für die ORTEMA darstellt, erhält sie dafür eine finanzielle Unterstützung und zusätzliche Fortbildungstage.

An meiner Tätigkeit in der ORTEMA schätze ich besonders:

  • die abwechslungsreiche Arbeit
  • mein Team
  • die Möglichkeit der Spezialisierung in einzelnen Fachbereichen
  • das interdisziplinäre Arbeiten
  • das offene Arbeitsklima
  • die Möglichkeit, Patienten nach ihrer Entlassung aus der Klinik ambulant weiter betreuen zu können
  • den „Luxus“ einer 30 Minuten-Taktung und sich damit die nötige Zeit für jeden Patienten nehmen zu können

 

Dominic Kombächer: immer wieder tolle Erlebnisse

dominic kombaecherNach seiner Fachhochschulreife absolvierte Dominic Kombächer seine Wehrpflicht bei der Bundeswehr als Krankenpflegehelfer und Rettungssanitäter. So kam er erstmals mit Patienten in Kontakt und entschied sich danach für die Ausbildung zum Physiotherapeuten.

Während seiner Ausbildung erlernte er die praktischen Inhalte bei der ORTEMA und konnte so bereits gute Einblicke in die verschiedenen Abteilungen gewinnen. „Von Anfang an hat mir hier die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegekräften der Orthopädischen Klinik Markgröningen sehr gut gefallen. Dies macht meine Arbeit besonders interessant und vielfältig“, erklärt der 36-jährige Therapeut. Direkt im Anschluss an seine Ausbildung begann Dominic Kombächer bei der ORTEMA. Dort hat er sich stets weitergebildet und spezialisiert. Kinesiotape, medizinische Trainingstherapie, manuelle Therapie oder PNF zählen zu seinen Spezialgebieten ebenso wie die Prothesengangschulung.

Gemeinsam für den Patienten

Auch hier schätzt er die fachübergreifende Zusammenarbeit und unkomplizierte Kommunikation - in diesem Fall mit den Orthopädie-Technikern, die für die Patienten die Prothesen herstellen und anpassen. „Zusammen mit den Technikern und natürlich dem Patienten trainieren wir die Motorik und verbessern Stück für Stück beispielsweise das Gangbild. Gemeinsam erarbeitete Erfolge und Fortschritte sind vor allem für den Patienten aber auch für uns immer wieder tolle Erlebnisse“, betont der engagierte Physiotherapeut.

Attraktive Arbeitsbedingungen

Aktuell ist er der kommissarische Teamleiter für die Abteilung der konservativen Orthopädie und multimodalen Schmerztherapie. Die abwechslungsreiche Arbeit ist für ihn besonders attraktiv. Er behandelt im Alltag Patienten mit einem Karpaltunnelsyndrom ebenso wie Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen bis hin zu amputierten Patienten. Sowohl die Arbeitsbedingungen insgesamt als auch die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf bewertet der zweifache Familienvater bei der ORTEMA als sehr positiv.

Felix Müller: Habe den den richtigen Beruf gewählt.

Felix Müller Sein erster Versuch, bei ORTEMA zu „landen“, hatte nicht geklappt. Felix wollte das obligatorische Realschulpraktikum in Markgröningen absolvieren, mit damals 14 Jahren war er allerdings noch zu jung. Das Mindestalter für Praktikanten bei ORTEMA beträgt 15. Aber wenn sich Felix einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, lässt er sich nur schwer davon abbringen. Also bewarb er sich für eine Ausbildung und startete vor einem Jahr mit seiner Lehre. „Mir ist es wichtig, Schule und Ausbildung schnell hintereinander zu machen,“ betont der Oberriexinger. Später soll der Meister folgen, auch ein Studium kann er sich vorstellen. Jetzt aber liegt der Fokus erst einmal auf der Gesellenprüfung, die er im Bereich der Rumpforthetik anstrebt. Die Versorgung von vorwiegend jüngeren Skoliose-Patienten mit Korsetten gefällt ihm besonders gut. „Anderen Menschen zu helfen und dabei handwerklich tätig zu sein macht mir einfach Spaß!“

Nach seinem ersten Jahr Ausbildung ist sich Felix sicher, den richtigen Beruf gewählt zu haben. Und die richtige Firma. „ORTEMA bietet sehr viel Abwechslung und es kommen viele Sportler nach Markgröningen.“ In seiner Freizeit treibt der 17-jährige selbst viel Sport. Neben Tennis hat er seit kurzem den Kraftsport „Calisthenics“ für sich entdeckt. Dabei geht es um koordinative (Kraft-) Übungen ohne externe Gewichte oder Zubehör. Außerdem ist Felix das jüngste Mitglied in der ORTEMA-Motorradgruppe. Noch ist er mit einer kleinen Maschine unterwegs. Mehr PS sind erst nach seinem 18. Geburtstag im nächsten Jahr erlaubt.

 

Eda-Eylem Sen: Mich fasziniert die Verbindung von Medizin mit dem Handwerk.

Eda-Eylem Sen Die Anatomie des Menschen hat sie irgendwie schon immer fasziniert. Deshalb wollte Eda nach ihrem Realschulabschluss erst einmal ein Praktikum in einer orthopädischen Arztpraxis machen. Als sie mit ihrer Tante über ihre berufliche Zukunft sprach, hörte Eda von einem Verwandten, der bei ORTEMA als Orthopädie-Techniker arbeitet. „Ich habe dann bei ihm angerufen und mich über die Ausbildung und Tätigkeiten eines Orthopädie-Technikers informiert. Schnell wurde mir klar, dass ich diesen Beruf näher kennen lernen möchte.“ Der Geselle vermittelte ihr einen Praktikumsplatz. „Das war super, weil ich so nochmal einen besseren Eindruck in den Beruf bekommen habe.“ Etwas „Sinnvolles“ arbeiten.

Die Ausbildung hat sie schließlich im August 2019 begonnen. Von Anfang an hat sie die Verbindung von Medizin mit dem Handwerk fasziniert. Darüber hinaus wollte sie auf jeden Fall etwas „Sinnvolles“ in ihrem Leben arbeiten. „Und was gibt es sinnvolleres als Menschen zu helfen,“ so die Auszubildende. Sie freut sich darauf, in den kommenden Jahren noch viel zu lernen, um sich möglichst breit aufzustellen. Sie könnte sich vorstellen, in der Knieorthetik zu arbeiten, wenn sie fertig ist. „Aber aktuell kann und möchte ich mich da noch gar nicht festlegen. Jetzt möchte ich erst einmal die Ausbildung gut abschließen.“ Auch im Privaten ist Eda vielseitig unterwegs. Sie spielt seit acht Jahren Volleyball und wenn sie die Inspiration packt, schreibt sie gerne Gedichte und Kurzgeschichten.